JEDER TROPFEN ZÄHLT

SORGSAMER UMGANG MIT (REGEN)WASSER
IM ORTSGEBIET UND ZU HAUSE

Der Klimawandel nimmt großen Einfluss auf die Wasserversorgung und -verfügbarkeit im Retzer Land. Fehlende Winterfeuchte, lange Dürre- und Hitzeperioden sowie Niederschlagsdefizite sorgen dafür, dass die Grundwasservorkommen zurück gehen. Dieses Alarmsignal zeigt deutlich, dass es sich bei sauberem (Trink)Wasser um keine unendliche Ressource handelt. Der verantwortungsvolle Umgang ist das Gebot der Stunde. 

Für eine lebenswerte Zukunft mit intaktem Wasserhaushalt und ausreichend (Trink)Wasserreserven braucht es das Zutun aller. 
Was Du tun kann, haben wir in einem Leitfaden zusammengefasst. 

Viel Spaß beim Lesen! 
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Kostbares Wasser auf einen Blick

Unsere Wasserzukunft

Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf die Wasserversorgung und Wasserverfügbarkeit im Retzer Land. Fehlende Winterfeuchte, lange Dürre- und Hitzeperioden sowie Niederschlagsdefizite in den letzten Jahren sorgen dafür, dass die Grundwasservorkommen zurück gehen. Ein Alarmsignal das aufzeigt, dass es sich bei sauberem (Trink)Wasser um eine endliche Ressource handelt. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem lebenswichtigen Nass ist also das Gebot der Stunde. Seitens des Landes Niederösterreich und der Gemeinden werden Maßnahmen getroffen, um auch kommenden Generationen eine sichere Wasserversorgung bieten zu können. Lange Transportleitungen und die Bohrung zusätzlicher Brunnen, um ausreichend Trinkwasser in hoher Qualität in alle Regionen zu bringen, sind aber nur einzelne Bausteine. Dieser Leitfaden zeigt zahlreiche Handlungsmöglichkeiten auf – für Privatpersonen genauso wie für Gemeinden.

Private: jede:r kann etwas tun

Im privaten Bereich geht es darum, weniger wertvolles Trinkwasser zu verbrauchen. Dies lässt sich erreichen, indem der Wasserverbrauch verringert oder Trinkwasser durch Regenwasser ersetzt wird.
Die Grundzüge des Wassersparens im Innenraum sind hinlänglich bekannt: Wasserhahn nicht unnötig laufen lassen, kurz Duschen statt Baden, Durchflussbegrenzer einbauen, Geschirrspüler und Waschmaschine nur voll und im Öko-Modus einschalten und vieles mehr. Werden diese Grundsätze beachtet, lassen sich viel Wasser und Energie einsparen.
Im Außenbereich sind private Pools ein aktueller Trend, der angesichts der Lage keine guter ist. Stattdessen freuen sich die Freibäder der Gemeinden über zahlreiche Besucher:innen. Darüber hinaus lässt sich viel Positives bewirken: Regenwasser vom Dach kann auf unterschiedliche Arten gesammelt, gespeichert und für die Gartenbewässerung verwendet oder zur Versickerung gebracht werden. Das spart nicht nur wertvolles Trinkwasser, sondern hilft auch dem kleinen Wasserkreislauf und der Grundwasserneubildung.

Gemeinden: mit gutem Beispiel vorangehen

Auf Ebene der Gemeinden gibt es zahlreiche Handlungsfelder, in denen Gemeinden ihren Bürger:innen den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser vorleben können. Von der vorausschauenden Stadt-, Verkehrs- und Wohnraumplanung, in der naturnahe Gestaltung und Versickerung statt Versiegelung und Ableitung Anwendung finden, über die Anpassung der Bebauungsvorschriften, die eine Versickerung auf Eigengrund vorsieht, bis hin zu bewusstseinsbildenden Maßnahmen und eigenen Förderschienen, die Privatpersonen den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser erleichtern. Zahleiche Vorzeigebeispiele aus anderen Regionen warten darauf, auch im Retzer Land umgesetzt zu werden.

Gemeinsam in eine lebenswerte Zukunft

Für eine lebenswerte Zukunft mit intaktem Wasserhaushalt und ausreichend (Trink)Wasserreserven braucht es das Zutun aller: jede:r Bürger:in, jeder Betrieb und jede Gemeinde ist gefragt, einen Betrag zu leisten und sorgsam mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen. Nur gemeinsam können wir es schaffen, zukünftigen Generationen eine Welt zu hinterlassen, in der sie gut leben können.

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